TVA Handball

Alice

Der TV Alsfeld verspielt neun Tore Führung

 TV Alsfeld  vs Eschweger TSV   32:32 (20:12)

Am Samstag trafen sich die beiden punktgleichen Mannschaften aus Eschwege und Alsfeld in der Großsporthalle zum fälligen Rückspiel in der Landesliga Nord. Es gab ein freudiges Wiedersehen mit den beiden Ex-Alsfeldern Liviu Pavel (Trainer) und Tomislav Zidar. Nach der üblichen Begrüßung musste man jedoch zur Tagesordnung übergehen und um wertvolle Punkte fighten. Beiden Kontrahenten war klar, dass es in dieser Begegnung um den Verbleib in der Klasse geht. Eschwege wollte auf keinen Fall verlieren, Alsfeld hingegen musste die Zähler zu Hause behalten.

Die angekündigte Verstärkung im Tor auf Eschweger Seite war bis zum Samstag nicht zu realisieren, sodass die Gäste nur mit einem „Keeper“ antreten konnten. Mit dabei war aber Torjäger Marian Clipea, der den Gastgebern über die gesamte Spielzeit doch teilweise arges Kopfzerbrechen bereiten sollte.

Auf TVA Seite meldete sich Leistungsträger Daniel Czaja nach einer fast fünfwöchigen Pause wieder zurück. Hinzu kamen auch noch Predrag Cosic, Philipp Amrhein und Jochen Stradal, sodass Spielertrainer Janos Zinn mit viel Selbstvertrauen in die Auseinandersetzung ging.

 

Die Heimmannschaft begann konzentriert, engagiert sowie mit viel Selbstvertrauen und ließ so die Truppe von Liviu Pavel nicht ins Spiel kommen. In der 18. Minute hatte man sich bereits mit fünf Treffern abgesetzt (12:7), wobei man das Publikum mit gekonnten Spielzügen und  Anspielen an den Kreis auf seine Seite zog.  Hierbei durfte der starke Dominik Koch immer wieder „ein netzen“.

Die Kreise von Zidar und Clipea wurden dagegen eingeengt, sodass diese nur wenig in Erscheinung traten. Auch die Auszeit von Pavel nütze nicht viel. Alsfeld blieb auf der Überholspur und setzte sich bis eine Sekunde vor dem  Halbzeitpfiff auf 20:11 ab. Ärgerlich, dass Clipea dann aber doch noch durch die gestellte TVA Mauer, direkt, den ansonsten in der ersten Halbzeit wieder gut agierenden Sebastian Krause im Tor überwand. Mit 20:12 wurden die Seiten gewechselt.

Alles schien in die richtige Richtung zu laufen, denn man hatte die keineswegs starken Gäste klar im Griff und bereits eine deutliche Führung herausgeworfen.

Die Zuschauer trauten nach dem Anpfiff der gut leitenden Schiedsrichter Musa Parlack und Thomas Schmidt aber nicht ihren Augen.

Nun besser eingestellt, kamen die Gäste schnell  zu drei Treffern nacheinander. Trotzdem setze sich Alsfeld  danach erneut ab (38. Min. 25:18). Bereits hier sah der interessierte Zuschauer, dass mittlerweile das Rückzugverhalten der Vogelsberger nicht mehr das Beste war. Marian Clipea konnte sich meist seelenruhig den Ball auf Höhe der Mittellinie schnappen durchlaufen und ungehindert vollstrecken. Hier hätte man sich gewünscht, dass der Spieler einfach besser angenommen wird.

Der TV Alsfeld wurde im Folgenden immer nervöser, kam teilweise völlig von seiner Linie ab und agierte äußerst fahrig. Technische Fehler im Angriff  und schlechtes agieren in der Abwehr, brachten die Gäste bis zur 55. Minute fast  wieder ganz heran (30:29).

 

Es war zu einem Zitterspiel für die Gastgeber geworden. Auch schien es so, dass die Kraft einfach nicht mehr vorhanden war. Dies dokumentierte sich durch einfache Ballverluste und nicht ausreichende Anspiele. Trotzdem stellte Jochen Stradal  noch einmal auf zwei Tore Differenz (58. Min. 32:30). Am Ende war man froh, wenigstens einen Punkt noch gerettet zu haben, denn die letzte Chance wurde von dem ebenfalls nicht perfekt spielenden ETSV vergeben.

 

Leider hat sich der TV Alsfeld für die starke Leistung in der ersten Halbzeit nicht mit einem Sieg belohnt. Damit geht der lange Weg hinsichtlich des Klassenverbleibs weiter.

 

„Es tut mir leid zu sagen, wenn man schon ein solches in der ersten Halbzeit eindeutig dominierendes Spiel nicht nach Hause bringt, macht man sich schon Gedanken wie es eigentlich weiter gehen soll. Eine Leistung wie in der zweiten Hälfte geht einfach nicht“, so ein frustrierter Pressewart Hans-Walter Böcher.

 

Der Ex-Alsfelder Tomislav Zidar meinte: „Unabhängig von unserer schwachen Leistung im ersten Durchgang, hätte uns Alsfeld in diesem Spiel klar und deutlich „abschießen“ müssen und ich betone müssen. Was da in Halbzeit zwei kam, war schlicht weg zu wenig. Vielleicht war man sich zu sicher, oder es hat die Kondition gefehlt“.

 

Das einzige erfreuliche war, dass man den direkten Vergleich mit den Osthessen gewonnen hatte.

 

TV Alsfeld:

Tor: Artur Kelbert, Sebastian Krause;

Feld: Martin Harbusch (5/1), Jochen Stradal (7), Dominik Koch (8), Torben Dietz, n.E., Jakob Räther, Daniel Czaja (5), Sebastian Peppler (1), Janos Zinn, Predrag Cosic, Philipp Amrhein (6/1), Christoph Vogelbacher.

 

TSV Eschwege:

Tor: Laurian Brici;

Feld: Michael Spannknebel (3), Marian Eduar Clipea (12/1), Maurice Meyer (1), Pascal Gebhardt, Mike Guthardt, Philipp Haaß, Tomislav Zidar (5/3), Klaus Stephan (5), Alexander Regenbogen, Niklas Vaupel (6).

 

Schiedsrichter: Musa Parlack und Thomas Schmidt, HSG Nieder-Rhoden.

 

Zuschauer: ca. 150

 

 

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