TVA Handball

Alice

Alsfeld reitet weiter auf der Erfolgswelle

TV Alsfeld – HSG Fuldatal-Wolfsanger 30:27 (15:11)

Obwohl am Samstag das Alsfelder Kneipenfestival stattfand, hatten doch ca. 250 Zuschauer den Weg in die Großsporthalle gefunden. Im zweiten nacheinander terminierten Heimspiel des TVA in der Landesliga Nord, war Aufsteiger Fuldatal-Wolfsanger zu Gast. Trotz der Tatsache, dass die Gäste in ihren bisherigen Auswärtspartien ohne Punkte geblieben waren, wollte Gästecoach Hazim Presic am Samstag  in Alsfeld zum ersten Mal erfolgreich sein.. Die Vogelsberger hingegen ihren Aufwärtstrend fortsetzen, um zu einem ausgeglichenen Punktekonto zu kommen.

Von Beginn an zeigte sich der Gastgeber weiter verbessert. Dies dokumentierte sich in einer stabilen Abwehr – aus der in der ersten Halbzeit – Sebastian Krause herausragte. Auch im  Angriff wurde gut kombiniert und man kam  teilweise zu sehenswerten Treffern. Im Gegensatz zur Vorwoche, waren es immer wieder Sebastian Peppler und der am Knöchel verletzte Dominik Koch, die mit schönen Toren zu überzeugen wussten.

Viel lief über Spielertrainer Janosz Zinn, der seine Mitspieler mit gekonnten Anspielen einsetzte und mit eigenen Treffern die Gäste unter Kontrolle hielt.

Über die Stationen 9:5 (18. Min.) und 12:8 (23. Min.) hatte man auf den Rängen das Gefühl, dass die Gäste klar von den Alsfeldern kontrolliert wurden. Mit einem ansprechenden 15:11 Vorsprung wurde von den beiden guten Schiedsrichtern Sören Asboe und Eike Bechthold, zur Pause gepfiffen.

Sicherlich hatte man beiden Fuldatalern etwas mehr vom Halblinken Felix Heckmann erwartet, der aber das ganze Spiel über von der TVA-Abwehr gut kontrolliert wurde. Dementsprechend sauer reagierte der Gästetrainer.

Aber auch in Hälfte Zwei schien es so, dass die Heimmannschaft einen lockeren Sieg nach Hause fahren konnte. Der Vorsprung wurde gehalten und sogar noch auf 20:15 (41. Min.) ausgebaut. Was dann allerdings passierte, schien eine Schablone zum letzten Heimspiel gegen Rotenburg zu sein.

Fuldatal stellte die Abwehr um und nahm Daniel Czaja sowie Jochen Stradal in Manndeckung. Dies schmeckte dem  TVA überhaupt nicht. Obwohl es durch diese Maßnahme richtig viel Raum für die restlichen Spieler der Heimmannschaft im Angriff gab, war man nicht in der Lage diesen erfolgreich zu nutzen. Das Gegenteil war der Fall. Die HSG kam Tor um Tor heran und stellte in der 51. Minute sogar auf 22:23. In dieser Phase zeigte sich der Ex-Landwehrhagener Louis Feckler von seiner besten Seite und düpierte Krause im Alsfelder Tor. Die Zuschauer rieben sich die Augen und schien so, dass die Felle für den TVA davon zu schwimmen drohten.

In den nächsten Minuten zeigte sich dann aber, dass die Mannschaft zu einer Einheit geworden ist. Angetrieben vom ältesten Spieler auf dem Feld (Janos Zinn) drehten die Alsfelder wieder das Spiel und gingen ihrerseits bis zur 55. Minute mit 27:23 in Front. Fünf Tore in Folge für den TVA bedeuten den „Genickbruch“ für die nie aufsteckenden Gäste aus dem Kasseler Kreisgebiet.

Am Ende waren sich alle Fans und Anhänger einig, ein in der ersten Hälfte gutes Spiel ihrer Mannschaft gesehen zu haben. Klar war aber auch, dass man gegen einen stärkeren Gegner wahrscheinlich den Kürzeren gezogen hätte. Nun gilt es unter Woche weiter die zweifelsfrei noch vorhanden Fehler abzustellen, bevor man am Samstag zu einem weiteren Aufsteiger nach Wanfried reist.

TV Alsfeld:

Tor: Sebastian Krause, Artur Kelbert;

Feld: Martin Harbusch, Torben Dietz, Dominik Koch (6), Jochen Stradal (3), Jacob Räther (1), Daniel Czaja (3), Sebastian Peppler (7), Janosz Zinn (6), Predrag Cosic, Benjamin Thoma, Philipp Amrhein 4/3), Christoph Vogelbacher.

 

 

HSG Fuldatal-Wolfsanger:

Tor: René Hüsgen, Nico Huth;

Feld: Timo Krätzig (1), Louis Feckler (7), Bruno Gerner-Beuerle, Philipp Scholz (3), Frederick Braun (1), Adrian Rudolph (4), Felix Heckmann (4), Till Welch, Paul Helbing (2), Joshua Fischer (2), Nils Gericke (2), Marcel Witzel (1).

 Schiedsrichter: Sören Asboe und Eike Bechthold, (TSV Lützellinden),

 Zuschauer: ca. 250

 

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