Saisonrückblick 2018/19: mB

Hier folgt der zweite Teil unserer Reihe, in der die einzelnen TVA-Teams ihre Saisonbilanz ziehen.

Grafik Saisonrckblick 18 19 mB

Nachdem wir schon in der Vorsaison fast ausschließlich mit dem jüngeren Jahrgang eine gute Rolle in der B-Jugend Bezirksliga spielten, waren die Ziele auch für die neue Saison klar gesteckt: 
Erstes Ziel war das Erreichen der Meisterrunde der besten sechs Mannschaften beider Vorrundengruppen und zweites Ziel war es zu zeigen, dass man gegen die drei „Großen“ (TV Hersfeld, JSG Ost-/Mosheim und JSG Dreiburgen), die allesamt an der Oberligaqualifikation teilgenommen hatten, mithalten kann.
Von Beginn an war klar, dass wir das auf Grund des wieder einmal sehr schmalen Kaders nur mit Unterstützung aus der C-Jugend erreichen können. Schon einmal vorneweg: Die drei Jungs aus der C-Jugend, die recht regelmäßig ausgeholfen haben, machten ihre Sache richtig gut.
Bereits in der Vorbereitung, die sich auf Grund der Hallensituation als sehr schwierig herausstellte kam Pascal Dippell als zweiter Trainer neben mir in das Trainerteam. Dies stellte sich als gute Entscheidung heraus, denn Pascal forcierte nicht nur den engen Kontakt zur Männermannschaft, sondern konnte sich auf Grund des geringen Altersunterschiedes zu den Jungs immer wieder positiv in den Trainings- und Spielbetrieb einbringen.

Wie fast zu erwarten war begann die Vorrunde mit sechs Mannschaften dann recht schleppend. In Hünfeld konnten wir mit dem Schlusspfiff einen Punktgewinn retten und in Großenlüder reichte es zu einem knappen Arbeitssieg.
Gegen die Jungs von der HSG Landeck/Hauneck konnten wir erstmal klar gewinnen, ehe es bei der scheppernden Niederlage in Fulda (27:35) einen herben Dämpfer gab und die Qualifikation für die Meisterrunde kurzzeitig in Gefahr geriet. Natürlich gab es Gründe für die schwachen Leistungen, so war man über die gesamte Saison fast niemals komplett, Kreisläufer Lars Spernau verletzte sich z.B.  in Großenlüder und fiel bis zum Jahresende aus und auch der eine oder andere Spieler plagte sich mit immer unterschiedlichen Problemen. 
Folgerichtig gab es nach einem knappen Heimsieg gegen Hünfeld die nächste „Rutsche“: Beim der 40:25 Niederlage in Hersfeld sah nichts nach einem erfolgreichen Abschluss der Saison aus, zumindest war das Jahr 2018 wirklich nicht von Erfolg gekrönt.

Erst mit Beginn der zweiten Saisonhälfte zeigten die Jungs dann endlich, was sie können. Einem klaren Sieg gegen Landeck/Hauneck folgte gegen den TV Hersfeld im Heimspiel ein 33:33 Unentschieden, dass wir mit etwas mehr Wechselmöglichkeiten auch gut in einen Sieg hätten verwandeln können. 
Gegen die JSG Fulda konnten wir uns beim 44:28 für die Auswärtsniederlage revanchieren, so dass die Qualifikation für die Meisterrunde als Gruppenzweiter unter Dach und Fach war.

Das abschließende Gruppenspiel gegen die JSG Großenlüder fiel dann leider der Hallenschließung im Herbst zum Opfer. Es konnte einfach kein passender Spieltermin gefunden werden, da direkt im Anschluss die Meisterrunde anstand.

Hier warteten die JSG Ost-/Mosheim, die JSG Dreiburgen und die HSG Datterode/Röhrda/Sontra aus der anderen Gruppe auf uns. Die Punkte gegen Hersfeld und Fulda nahmen wir mit.

Unser erstes Spiel führte uns nach Sontra. Nach gutem Beginn schafften wir es hier nicht, den Gegner auf Distanz zu halten und verloren die Partie am Ende mit 33:32. 
Dies sollte allerdings der letzte „Betriebsunfall“ für den Rest der Runde sein, denn mit zwei Siegen gegen die JSG Dreiburgen und einer Revanche im Heimspiel gegen die HSG Datterode/Röhrda/Sontra (34:25) erledigten wir die Pflicht, wobei wir speziell gegen Dreiburgen in zwei knappen Spielen zeigten, dass wir tatsächlich unabhängig von der Anzahl der Auswechselspieler vollkommen konkurrenzfähig sind.
Auch die Kür gegen die JSG OMO konnten wir sehr positiv gestalten: Reichte es im Auswärtsspiel, bei dem wir wieder einmal nur mit 8 Spielern unterwegs waren „nur“ zu einem Unentschieden, weil OMO mit dem Schlusspfiff noch einen Siebenmeter zugesprochen bekam, konnten wir uns im Heimspiel mit erstmals vollständigem Kader in der gesamten Saison am Ende wohl auch verdient mit 29:21 durchsetzen.

So landeten wir schließlich mit acht Minuspunkten auf dem insgesamt dritten Tabellenplatz. Mit etwas Fortune und ohne die beiden vollkommen unnötigen Niederlagen in Fulda und in Sontra wären wir also voll im Meisterschaftskampf drin gewesen. Am Ende wurde Hersfeld mit vier Minuspunkten Bezirksmeister, gefolgt von der JSG Ost-/Mosheim mit 6 Minuspunkten.

Fazit: Die Jungs sind eine richtig tolle Truppe, auf die ich als Trainer sehr stolz bin. Im Lauf der Jahre hat jeder einzelne Spieler eine richtig gute Entwicklung genommen und speziell in dieser abgelaufenen Saison offensichtlich auch bemerkt, dass man sich eigentlich vor keiner anderen Mannschaft oder keinem anderen Einzelspieler fürchten muss. Hier entsteht ein Team mit einem überragenden Teamgeist, bei dem jeder den anderen unterstützt und so auch gelegentliche „Ausfälle“ (fast) immer zu kompensieren sind.

Mit Benni Landenberger haben wir den ersten der Jungs bereits in den Kader der Männermannschaft entsandt (die anderen sind noch zu jung). Mit Erik Böcher haben wir den erfolgreichsten Torschützen der B-Jugend im Bezirk. Die Abwehrleistung von Lenni Elsing (der natürlich auch als Torschütze glänzt) und Lars Spernau gemeinsam mit allen anderen ist wirklich stark geworden und mit Moritz Kirsch im Tor haben wir uns wirklich gut stabilisiert. So kann es weitergehen.

PS: Der Trainer verspricht, in der kommenden Saison nicht mehr im vorderen Drittel der gesamten Liga bei den Verwarnungen aufzutauchen.

Herzlichen Dank für ein tolle Saison

Anm. der Redaktion: falls es jemanden geben sollte, der dieses Kürzel nicht zuordnen kann: Frank Böcher  /  g.o.

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